Die Strände befinden sich entlang der gleichnamigen Straße sowie der Memorial 411 Batterie.


EIN BISSCHEN GESCHICHTE…

Wie seltsamerweise ist, ist die Geschichte der Straße das Wochenendhaus von Kovalevskij mit der Geschichte der Wasserleitung in Odessa verbündet, und wie Sie weiter in der Erzählung finden, ist ziemlich tragisch. Aber, alles nach-Ordnung….

Odessa, von der Zeit der Gründung und in die ersten Jahrzehnte der stürmischen Entwicklung, stieß auf das Problem der Wasserversorgung ernst zusammen. Zu jenen Zeiten Einwohner von Odessa sollten das Regenwasser sammeln um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert entstanden jedoch drei Siedlungen – Weiler an der Küste, südwestlich von Odessa. Ihr Vorkommen ist darauf zurückzuführen, dass an diesen Orten reichlich Trinkwasser vorhanden war. Einwohner von Odessa nannte solche Quellen mit französischem Wort „Fontaine“. Entsprechend, die Weiler nennt man als Bolschoj Fontan, Srednij Fontan und Malyj Fontan. Alle drei Fontanes wurden die Hauptquellen von Wasser für Odessa zu dieser Zeit. Später, für Wasserlieferung von den Bauernhöfen zur Stadt führt Eisenbahnreitzug mit einigen Wagen, und die Höfe selbst begann man als „die Stationen“ zu nennen. Weiter wurde das Wasser von Pferde-Radfässer durch die Stadt transportiert. Zustimmen, das System ist ziemlich umständlich und zeitaufwendig. Das Problem könnte nur die Rohrleitungen lösen…

Einer davon, wer dieses Problem zu lösen versuchte, war französischer Emigrant Stefan Pischon. Diese Großaufgabe wurde jedoch nicht gelöst, und ein reicher Kaufmann aus Taganrog, Timofej Kowalewskij, der in den späten 40er Jahren des 19. Jahrhunderts an der Station von Bolschoj Fontan die unterirdische Steinwassereinlaufgalerie, die Dampfpumpstation, Wasserturm mit Höhe von 45 Meter und Wasserleitung mit Länge von12 Kilometer gebaut hat, nahm dieses Geschäft auf. Wasser wurde an die Kreuzung der heutigen Staroportofrankowskaja Straße und Bolschaja Arnautskaja Straße geliefert. Dort wurde Wasserbecken installiert (ein großer Metalltank), aus dem Wasser durch Pferdetransporter in der Stadt transportiert wurde. Die erste Wasserversorgung per Wasserleitung erfolgte am 15. Februar 1853. Man kann diesen Tag als Geburtstag der Odessaer Wasserleitung halten….

Für Dienstleistungen vor der Stadt hatte Kowalewskij der Titel des Ehrenbürgers von Odessa, der seinen Nachkommen durch die männliche Linie übergegeben wurde. Neben dem Wasserturm, die Familie von Kowalewskij hat ein Haus aufgebaut.

Die Menge des Wassers in Quellen von Fontans wurde jedoch allmählich beendet, und das Unternehmen von Kovalevskij hatte Verfall…. Bedeutende Schulden brachten den Schöpfer der Wasserleitung von Odessa zum Selbstmord: In den späten 60er Jahren des 19. Jahrhunderts sprang Kovalevskij von Wasserturm, den er gebaut hatte. Versuche seines ältesten Sohnes Andrei Kovalevskij, die Dinge wieder herzustellen, waren erfolglos. Um dem wachsenden Wasserbedarf der Stadt zu befriedigen, seit 1873 begann man Wasser aus Beljajewskaja Wasserpumpstation vom Dniester zu liefern. Sie war merklich schlechter als Quellwasser von Kowalewskij Wasserleitung und über diese Qualität begann man zu sagen, dass es „nicht Fontäne“ war. So wurde populär Merkmal der niedrigen Qualität von etwas in Odessa geboren – „das ist nicht Fontäne“…

Nach der Einnahme von Odessa 1920 durch Einheiten der Roten Armee wanderten die Nachkommen von Timofej Kowalewski j ins Ausland aus. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Wasserturm demontiert, weil die UdSSR glaubte, dass dies ein guter Bezugspunkt für die Sichtung von feindlicher Artillerie während möglicher Feindseligkeiten sein könnte.

So endete die Geschichte der ersten Wasserleitung in Odessa, aber das Gebiet, wo sich die erste Wasserversorgungsstation und die Straße entlang der Schwarzmeerküste und dann auch die Küste befand, wird mit der Zeit als Wochenendhaus von Kowalewskij bekannt.


Die Küste in der Nähe des Wochenendhauses von Kowalewskij ist ein einzigartiger Ort … Es ist ein Gebiet, sogenannt als «Laubhütten» von Odessaer Fischer, die die kleinen Wochenendhäuser von Amateur Fischer darstellen. Fast jeder Besitzer einer solchen Hütte hat mindestens ein Fischerboot. Diese Laubhütten erstrecken sich entlang der Küste bis zum Schwarzen Meer und sind in «Anlegestellen» unterteilt. Heute haben viele «Laubhütten» ihren ursprünglichen Zweck verloren – ihre Besitzer vermieten Laubhütten für Gäste der Stadt auf die Sommersaison…